Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer im Schuljahr 2011/12
Jahrestagungen in Obermarchtal
Die Tagungen sind im Entwicklungsprozess der einzelnen Schule situiert und dienen zur Reflexion, Zielvereinbarung oder/und der Projektplanung. Es kann auch ein die ganze Schule betreffendes Thema bearbeitet werden.
Die Teilnahme ist verpflichtend.
Termine
- St. Agnes 09.11. - 11.11.2011
- St. Bernhard GS 14.05. - 15.05.2012
- St. Bernhard RS 16.11. - 18.11.2011
- St. Elisabeth 25.01. - 27.01.2012
- St. Gertrudis 19.10. - 21.10.2011
- St. Klara 23.11. - 25.11.2011
- Salvatorkolleg 01.12. - 02.12.2011
- Franziskus Gymnasium 14.05. - 15.05.2012
Coaching für neue Lehrpersonen
Die ersten Jahre nach dem Referendariat sind entscheidend für die Herausbildung eines professionellen Habitus. Ähnlich wichtig sind neue berufliche Herausforderungen durch Wechsel der Arbeitsstelle. Bei dieser persönlichen Entwicklungsaufgabe wollen wir unsere neuen Lehrpersonen durch eine Begleitung unterstützen.
Neben der Einführungsveranstaltung anlässlich der Personaleinführung finden am Ende des ersten Schulhalbjahres Reflexions- und Supervisionstreffen in 2 Gruppen statt zur Reflexion der eigenen Lern- und Entwicklungsthemen und zur supervisorischen Bearbeitung von zentralen Themen aus der Gruppe. Am Ende des erstenJahres dient jeweils ein ganztägiges Auswertungstreffen der eigenen Standortbestimmung und kollegialen Beratung. Das Coaching kann freiwillig ein jahr fortgeführt werden.
Termine:
Siehe Personaleinführung.
Weitere Termine werden mit dem Referenten vereinbart.
Referent:
Christoph Huber, ARGO-Institut, Lehrbeauftragter für Themenzentrierte Interaktion, Transaktionsanalytiker und Supervisor (DGTA)
Personaleinführung in Sießen
Termin:
1. Teil
05.09.-07.09.2011 in Sießen
2. Teil
29.02.-02.03.2012 in Sießen
Zielgruppe:
neue Kolleginnen und Kollegen
Inhalte:
Grundlagen des Unternehmens und des Arbeitsverhältnisses
Philosophie des Unternehmens
Schulentwicklung und Personalentwicklung
Dialogisches Lernen
Der Einstieg in das Unternehmen als Lern- und Entwicklungschance (Einführung in eine zweijährige Begleitung)
Referenten:
Zweijährige Begleitung
Christoph Huber, ARGO-Institut, Lehrbeauftragter für Themenzentrierte Interaktion, Transaktionsanalytiker und Supervisor (DGTA)
Dialogisches Lernen
Anita Pfau, Dozentin für Fachdidaktik, Universität Zürich
Professor Dr. Peter Gallin, Universität Zürich
Professor Dr. Urs Ruf, Universität Zürich
Einführung in das Unternehmen
Hans Peter Staiber, kaufmännischer Geschäftsführer
Paul Stollhof, pädagogischer Geschäftsführer
Begleitung der Evaluationsprojekte
Für Eva - Beauftragte der Schulen
Ziele:
Unterstützung und Weiterbildung der EVA-Beauftragten
Inhalte:
Erfahrungsaustausch
Beratung
Präsentation der EVA-Projekte an den Schulen
Referent: Dr. Alexander Myhsok, dialogos team
Termin: 12.10.2011, 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr in Stuttgart
Sonstiges:
Eigene Fragen mitbringen, die sich aus der Arbeit als EVA-Beauftragte(r) ergeben
Präsentation des EVA-Projekts mitbringen
Neue erprobte Evaluationsmethoden/Instrumente mitbringen
Mitarbeitergespräche führen
Zielgruppe:
Tagung für Stufenleiter und stellv. Schulleiter
Ziel:
Auswertung der Erfahrungen und Beratung
Termine:
29.02.2012, 13.00 Uhr in Stuttgart
Referent:
Dr. Alexander D. Myhsok, Dialogos Team
Supervision
Angebot für Lehrpersonen bei Bedarf. Als Einzel- oder Gruppensupervision möglich.
Antrag bei der Geschäftsführung, klärendes Gespräch und schriftlicher Kontrakt zwischen Lehrperson, Geschäftsführung und Supervisor(in) erforderlich.
Den eigenen Unterricht portfoliogestützt reflektieren und entwickeln
Zielgruppe: Alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer
Ziele:
- Ein Bewusstsein für das eigene didaktische, diagnostische und erzieherische Können ausbilden.
- Erfahrungsbasierte und selbst bestimmte Entwicklung und Dokumentation eigener Qualifikationen.
Mittel:
Die selbstbestimmte Reflexion und Entwicklung des eigenen Unterrichts wird unterstützt durch die Entwicklung eines persönlichen Lehrerinnen-, bzw. Lehrerportfolios. In ihm werden eigene Lernprozesse, Lehrerfolge und die Entwicklung der beruflichen Tätigkeit dokumentiert. Die beteiligten Kolleginnen und Kollegen beraten sich gegenseitig aufgrund der Portfoliobelege. Die Portfolios können anschließend intern und extern vorgelegt und gewürdigt werden.
Zeit:
Der Kurs umfasst zwei Schuljahre. Es ist im Laufe eines Schuljahres mit 6-8 eintägigen Treffen zu rechnen.
Beginn: weitere Termine werden vereinbart
Begleitung und Anleitung: Rüdiger Iwan, Perpetuum novile
Dialogisches Lernen
Das dialogische Lernmodell antwortet auf drei Herausforderungen, denen sich Unterricht heute stellen muss: Schülerinnen und Schüler sollen nachhaltig handlungsrelevante fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben und sie flexibel und sicher anwenden können und gleichzeitig ihre Fähigkeit zu lernen ausbilden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler selbständiger lernen und mehr Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen mit hoher didaktischer und diagnostischer Kompetenz das Lernen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen und fördern und ihre Entwicklung begleiten.
Wer den eigenen Unterricht (Fachunterricht, Freiarbeit und Projektarbeit) in diese Richtung weiterentwickeln will, findet in den Elementen des dialogischen Lernens gangbare Wege. Gleichzeitig entstehen Unterrichtsarrangements, die unserem Menschenbild entsprechen, wie z.B.: Die Lehrperson wendet sich immer wieder in variierenden Lernsituationen den Schülerinnen und Schülern, ihren Vorstellungen und Einsichten zu und versucht sie zu verstehen. Sie interessiert sich für die Qualitäten in den Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gibt bestärkende, ermutigende Rückmeldung. Durch den Dialog über die unterschiedlichen Lösungsansätze werden alle einbezogen und in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Sie gewinnen Interesse für ihre unterschiedlichen Sichtweisen, begegnen den Beiträgen der anderen mit Respekt und Interesse und lernen, dass sie einander bereichern können durch gehaltvolle Beiträge und gemeinsam weiter kommen in ihrem Verstehen. Gleichzeitig erfahren sie Selbstwirksamkeit.
Referenten:
Anita Pfau, Dozentin für Fachdidaktik, Universität Zürich
Professor Dr. Peter Gallin, Universität Zürich
Professor Dr. Urs Ruf, Universität Zürich
1. grundlegende Einführung in das dialogische Lernmodell
Termin:
01.03.2012 in Sießen
Zielgruppe:
alle neuen Lehrpersonen und alle interessierten Kolleginnen und Kollegen
2. Tagung "Lernen im Dialog" in Zürich
Termin: 16.-17.09.2011
Zielgruppe: alle Lehrerinnen und Lehrer, die in ihrem Unterricht mit dem dialogischen Lernmodell arbeiten
3. Projekt "Verstehen im Dialog"
Termine:
In den Jahreswochen 43 und 49 im Jahr 2011 sowie 11 und 27 im Jahr 2012
Zielgruppe: Beteiligte Lehrerinnen und Lehrer von St. Agnes und St. Klara
Ziel:
Erfahrung mit der längerfristigen und nachhaltigen Nutzung von Elementen des Dialogischen Lernmodells
Kompetenzorientiertes Unterrichten
Arbeit mit dem Kompetenzportfolio
Das Kompetenz -Portfolio gibt Schülerinnen und Schülern an der Schnittstelle von Schule und Berufsausbildung oder Schule und Studium Gelegenheit, eigene Kompetenzen und ihre Entwicklung reflektierend in den Blick zu nehmen, die entscheidenden Erfahrungen der zurückliegenden Lernzeit bewusst aufzubewahren, reflektierend zu strukturieren und im Blick auf die Zukunft in ihrer Bedeutung einzuordnen. Es eignet sich auch zur bewussten Standortbestimmung zwischen Mittel- und Oberstufe im Gymnasium. Oder es dient dazu, begleitend zum Bildungsgang die Selbstreflexion zu fördern, sich der eigenen Kompetenzen bewusst zu werden und mit anderen darüber ins Gesspräch zu kommen.
Referent: Rüdiger Iwan, perpetuum novile
Zielgruppe:
Beauftragte Lehrpersonen aus St. Bernhard, St. Elisabeth, St. Gertrudis und St. Klara, die die Arbeit mit dem Kompetenzportfolio weiterentwickeln wollen
Termine:
Erstes Treffen: 16.09.2011 in Friedrichshafen
Geplant sind drei bis vier Treffen im Schuljahr
Projekt Leistungsbeurteilung der Mädchen- und Jungen-Realschule St. Bernhard und des Franziskus Gymnasiums
1. Tagung für das Franziskus Gymnasium
Referent:
Felix Winter, Institut für Gymnasial- und Berfufspädagogik Universität Zürich
Termin:
24.-25.11.2011 in Ellwangen
2. Fortbildungstage für St. Bernhard im zweiten Schulhalbjahr
Referent:
Rüdiger Iwan, Perpetuum novile
Termine: werden noch bekannt gegeben
Lehrergesundheit - Pädagogischer Tag in Bad Wurzach
Termin:
26.10.2011
Referent:
Dr. Peter Vogt, Bad Tölz
Konflikte konstruktiv lösen - soziales Lernen im Morgenkreis
Die Fortbildung zum Umgang mit Konflikten richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die Modelle entwickeln wollen, um mit ihren Schülerinnen und Schülern im Morgenkreis an einer Kultur der Anerkennung und einem konstruktiven Umgang mit Konflikten arbeiten wollen.
Zielgruppe:
Kolleginnen und Kollegen aus dem Franziskus Gymnasium
Referentin:
Anna Jäger, Dipl. Päd., Dialogos Team
Termine:
Fortsetzung, nach Vereinbarung
Jungenbildung
Pädagogische Tage für die Schulen, die mit Jungen in getrennten Jungenklassen arbeiten oder sich darauf vorbereiten. Individuelle Themenschwerpunkte
St. Bernhard 10. oder 11. Oktober 2011
St. Elisabeth 24. Oktober 2011-09-06
Franziskus Gymnasium in der 40.KW
Workshop "Begegnung mit Franziskus in Assisi"
Zielgruppe:
Alle Lehrerinnen und Lehrer, die mit Schülerinnen und Schülern Franziskus und Assisi kennen lernen wollen.
Ziele:
Kennenlernen der franziskanischen Spiritualität
Erarbeiten von Projektideen für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern in unserem Haus in Assisi
Referentin: Sr. Daniela Irmler
Termin:
12.-17.12.2011
Workshop Gottesdienste vorbereiten und feiern
Inhalte:
Informationen zur Theologie des christlichen Gottesdienstes
Formen des Gottesdienstes
Gemeinsam Gottesdienste vorbereiten und feiern,
Materialien kennen lernen
Zielgruppe:
Lehrerinnen und Lehrer
Referent:
Paul Stollhof
Termin:
19.-20.04.2012
Anmeldung
Bei individueller Anmeldung erforderlich:
Schriftlich über die Schulleitung an Frau Gruber, Sekretariat
Ordensschulen Trägerverbund, Kloster Sießen; Adresse:
sekretariat@siessener-schulen-SAFEMAIL.de
Bitte benutzen Sie das Anmeldeformular unter downloads
Die Schulleitung genehmigt die Fortbildung.
Die Teilnahme ist möglich, soweit Plätze frei sind. Es entscheidet das Eingangsdatum der Anmeldung.

